Samstag, Reisetag nach Phnom Penh.
Viel gibt es heute nicht zu erzaehlen.
Es war der bisher fruehste Tag mit dem Aufstehen. Kurz nach Oeffnen des hoteleigenen Cafes (White Rose haette zu lange gedauert), d.h. um 6.30 Uhr, assen wir unser Fruehstueck. Danach ging es mit saemtlichem Gepaeck und den Instrumenten zu Phar, wo zwei Busse fuer alle Kuenstler des Tini Tinou Festivals warteten.
Nach dem alles verstaut war – einen Grossteil des Privatgepaecks haben wir bei PPS gelassen -, was sich bei den grossen Sourdotaschen als kompliziert erwies, fuhren wir los.
Die Fahrt dauerte quaelend lange, weil wir unterwegs immer wieder unnoetige Pausen einlegten. Wie sich herausstellte, steurten die Busfahrer die selben “Raststellen” an wie vor zwei Jahren, als wir auch nach Phnom Penh unterwegs waren.
Nach einer schier unendlichen, unbequemen, durch schlecht synchronisierte Filme und deren Geplaerre gestoerte und durch die Klimaanlage wieder unertraeglich kalte Fahrt erreichten wir endlich die Stadtgrenze der Hauptstadt und schliesslich auch unser Gaestehaus, welches fuer die naechsten drei Naechte komplett von Festivalteilnehmern belegt sein wird.
Wir hatten nur kurz Zeit, das Gepaeck abzustellen und die Zimmer zu inspizieren, weil es sogleich wieder weiter ging. Wir mussten uns naemlich direct zum Ort unserer morgigen Show begeben. Dieser liegt direkt am Zusammenfluss des Tonle Sap Flusses und des Mekongs, eines bereits dort unglaublich breiten Gewaessers. Bereits beim Aussteigen wurden wir von starken Windboeen begruesst und alle fragten sich, wie unter solchen Bedingungen Feuerspucker, Hutjongleure oder Trapezkuenstler auftreten sollen. Als wir wieder im Gaestehaus angekommen waren, nach einer Fahrt in dem mit 22 Leuten voellig ueberfuellten Kleinbus, konnten wir Alex begruessen, der inzwischen angekommen war. Die schlechte Nachricht, dass sein Didgeridoo irgendwo auf dem Weg nicht mit umgeladen wurde, hatte uns schon im Vorhinein erreicht. Wir versuchen jetzt schonmal ein bisschen Druck bei der Fluggesellschaft zu machen, damit wir, wenn es ernst wird, auch unser Didge-Ass aus dem Aermel zaubern koennen.
Jetzt warden wir gleich noch am Auftrittort zu Abend essen und uns danach vielleicht noch ein bisschen durch Phnom Penh treiben lassen.
Morgen steht der erste Auftritt an und wir sind jetzt schon in freudiger Erwartung. Da wir hier Internet haben, wie ihr beim Lesen dieses Beitrags mit Sicherheit feststellen koennt, werden wir jeden Abend brandaktuell von den Gigs berichten koennen.
Hey Freunde, ich wünsch Euch viel Erfolg morgen beim Auftritt, kommt gesund nach Hause und ich hoffe, dass es sich für Euch gelohnt hat, ich denke es hat sich, allein aus dem Grunde, dass Ihr da hinfahren konntet, und die Welt sehen konntet.
AntwortenLöschenGrüße
Tomek!!
sohn - wir sind gut angekommen und grüßen herzlichst, auch von pepe und nona. brilliant kurze nachricht heute wegen immenser müdigkeit. wir sagen gute nacht um 20.24 Uhr. bis morgen grusskussundallesliebevonpapaunddanni
AntwortenLöschenToi, toi, toi, für eure Auftritte
AntwortenLöschenwenig Wind und viel Gute Laune,
tolles Publikum und viel groove und ein Dijeridoo
was seinen Weg hoffendlich noch rechtzeitig zu euch findet!
LG Mini
P.S.
Jan mach dir nicht soo viele sorgen,
ich glaube,hoffe es ist nicht so schlimm!!!
Ich denke an dich, mehr als einmal am Tag,
alles wird gut Mama
Leutz! viel spaß beimn Auftritt morgn!
AntwortenLöschenich werd jetz auch auftreten... habn handballspiel^^
baut allesamt kein unfug!
Gruß! Phill