Freitag, 10. Dezember 2010

Tag 11 - Battambang

Heute ist Donnerstag....

Donnerstag, das bedeutet fuer uns: erster Auftritt in Battambang, eine Parade, Soundcheck und natuerlich die Probe fuer die Parade.
Ein absolut vollgestopfter Tag also.
Wir begannen ihn wie immer mit unserem Fruehstueck im White Rose, das diesmal etwas chaotisch war und laenger dauerte als ueblich, weil unsere Getraenke und Fruchtsalate durcheinander und in falschen Kombinationen an den Tisch kamen.
Als erstes stand die Laufprobe fuer die Parade auf dem Programm, die gut verlief.
Den Soundcheck erwarteten wir schon mit gemischten Gefuehlen, denn in Phnom Penh war er ja schon ziemlich chaotisch. Unsere Erwartungen wurden voll und ganz bestaetigt - leider.
Aus einer halbe stunde um 11 wurde das dreifache aber mit einer stunde verspaetung.

An dieser Stelle das Zitat des Tages: „Terror Brasilis, der Sound, bei dem die Boxen platzen“,

denn eine der Boxen verabschiedete sich unter einiger Rauchentwicklung, waehrend wir unsere Einstellungen vornahmen und Mirkrofone platzierten. Als wir fertig waren, gingen wir erstmal essen, um anschliessend fuer eine kleine Mittagspause zum Krafttanken ins Hotel zu fahren.
Denn im Anschluss hatten wir ein Parade zu bewaeltigen, die zwar fuer eine Stunde angesetzt war, jedoch bei der 90 Minutenmarke anzusiedeln war.

Die Parade war wirklich beeindruckend, denn viele Kuenstler wirkten mit. Vor uns liefen die Feuerjongleure, mit ihren Keulen und Staeben und jonglierten, darauf folgten wir, gemischt mit ca. 20 unserer Workshopteilnehmer, und untermalten das ganze musikalisch.
Ausserdem waren natuerlich noch Stelzenlaufer, Akrobaten, Schlangenmenschen, Fahnetraeger, sowie Alex mit seinem Didge mit von der Partie.

Nachdem wir auch den Rueckweg auf abenteuerlichste Weise mit allen Instrumenten gemeinsam auf der Ladeflaeche eines Pick-ups ueber Stock und Stein ueberstanden hatten, verstauten wir die Instrumente und assen noch etwas zu Abend, um danach nocheinmal ins Hotel zurueckzukehren.
Auf dem Gelaende herrschte naemlich ein riesiges Gewusel, das einen einach tierisch nervoes machen kann, was vor einem Auftritt nicht unbedingt sein muss.

Als es ernst wurde, gegen 10 uhr abends, denn da sollte die grosse Buehne fuer uns freigemacht werden, damit wir unsere Instrumente aufbauen koennen, wurde es mal wieder chaotisch. Das Abendprogramm wurde nocheinmal spontan so geaendert, dass die grosse Buehne doch belegt war und wir noch laenger mit dem Aufbau warten mussten.
Als wir endlich zum Zug kamen, gab es eine super Stimmung. Wir zogen einfach unser Programm durch. Soweit das ging, denn wir hatten schon wieder Technikprobleme, die sich aber gleucklichwise waehrend der Show noch beheben liessen, was nicht zuletzt unserer Flexibilitaet, was unser Programm angeht, und Mannis Intuition zu verdanken ist.

Der Grundsatz:“ Weniger ist manchmal mehr.“ hat sich heute abend mehr als bewahrheitet, denn die Leute, die da waren, haben wirklich sehr tolles Feedback gegeben und sich auch von unseren Technikproblemen nicht abschrecken lassen.

Nach dem Abbau goennten wir uns noch etwas zu trinken in der PPS-Bar und fuhren anschliessend nach Hause.

Wir freuen uns auf morgen, denn es heisst ausschlafen, spaet fruehstuecken und „nur“eine Parade steht auf dem Tagesprogramm, klingt doch fast nach einem entspannten Tag, mal sehen was er uns bringen wird.


 abenteurliche Fahrt zur Parade
 waehrend der Parade
 nach der Parade (1.)
 nach der Parade (2.)
 nach dem Auftritt

3 Kommentare:

  1. Hallo Berliner! Toll, was Ihr erlebt, ob etwas Positives wie die tanzenden Zuschauer bei den Auftritten oder am Straßenrand bei den Paraden oder auch leider so etwas Nerviges wie Wartezeiten vor den Auftritten oder Technikprobleme - und wie Ihr damit umgeht. "Nimm´s mit Gemütlichkeit!?!"
    Die Bilder sind super! Jan, kann man mit Flipflops eine komplette Parade laufen? Und die verschwommenen Konturen des letzten Bilder in der Bar entsprechen dann Eurem Erschöpfungszustand, oder?
    Dann viel Glück noch für die nächsten Tage!
    Und Dir, Jan, einen wunderschönen Geburtstag am 11.12. ! Wir denken an Dich / an Euch!
    Siss

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  2. Hallo, ihr tebrasinkambodscha, auch im tiefverschneiten Schwarzwald (man müsste jetz eigentlich Weisswald sagen) werden eure täglichen berichte mitgrossem interesse gelesen. Wir wünschen euch auch weiterhin alles Gute und viel Erfolg. Nun möchten wir aber auch unserem Chef-Enkel Jan Alexander ganz herzlich zum 20. Geburtstag gratulieren und ihm für den weiteren Lebensweg viel Glück, Erfolg und Zufriedenheit wünschen.
    Oma Charlotte und Opa Gerhard grüßen aus dem Schnee..
    Gibt es in Kambodscha eigentlich auch Schnee?

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  3. Hallihallo Jan, superherzlichen Glückwunsch zum Gebuuuuuuuuuurtstag !!! Juhu! Laß es krachen!!!
    Erst süße 20 Jahre alt - und schon Weltenbummler!
    Bleib wie du bist!
    Und komm gesund zurück!

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